Damen Outdoorschuhe

Der komfortable Outdoorschuh, eine Frage des Einsatzzwecks.

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Damen Outdoorschuhe passend zum Zweck und dem eigenen Stil finden

Wasserfeste Damen Outdoorschuhe

Wasserfeste Schuhe zu besitzen, lohnt sich. Vor allem im Übergang und im Winter sind trockene Füße ein wichtiger Wärmefaktor. Aber welche Faktoren sollte man beachten, um sicher zu sein den richtigen Damenschuh gefunden zu haben? Und wie sieht es überhaupt mit der Passform aus? Um Fehlkäufe zu vermeiden und definitiv zufrieden zu sein, gibt es persönliche und allgemeine Kriterien bei Outdoorschuhen zu bedenken. Es gibt verschiedene "Tex"-Marken und jede wirbt mit wasserfest oder wasserabweisend. Hier gibt es erste Unterschiede, denn wasserabweisend bedeutet, dass leichte Regenschauer sowie Spritzwasser gut überstanden werden und die einfache Reinigung durch feuchtes Abwischen möglich ist. Diese Modelle sind für Spaziergänge, Alltag und kurze Ausflüge gut geeignet. Wasserfeste Schuhe halten noch bei stärkerem Regen und langen Touren die Füße trocken, sind aber nicht so atmungsaktiv und isolieren die Wärme im Schuh mehr, sodass sie in beheizten Räumen schnell zu warm sein können, die Füße schwitzen und dadurch der wasserfeste Isolationseffekt stark beeinträchtigt wird, Diese Schuhe sind also wirklich darauf ausgelegt sehr lange draußen zu sein. Die bekanntesten Marken von diesen Tex-Membranen sind GORE-TEX und SYMPATEX.

Vor allem bei kalten Temperaturen im Winter wirkt sich ein zusätzliches Warmfutter komfortabel aus. Ähnlich wie bei den Tex-Membranen fallen auch diese in ihren atmungsaktiven und isolierenden Eigenschaften unterschiedlich aus. Leichtes Fleecefutter passt zum Alltag, hochfloriges Teddyfutter gibt einen guten Mix für Bewegung und mal längere stationäre Aufenthalte. Wolle und Fell bieten die beste Isolierung und sind dabei auch mehr feuchtigkeitsregulierend als andere Futter. Auch Kombinationen mit Socken im Zwiebelsystem können je nach Art der Aktivität ideal sein. Aber die Passform kann durch dicke Socken und dickes Futter beeinträchtigt werden, sodass, z.B. bei dichtem Lammfellfutter, häufig eine Nummer größer gewählt werden sollte. Einen Hinweis darauf, finden Sie auch im jeweiligen Artikel bei der Größenauswahl.

Reibung im Schuh sollte vermieden werden. Fester Fersensitz und ausreichend breite Zehenbox für gute, blasenfreie Performance sind wichtig. Selbst ausgewachsene Füße unterliegen ständigen Einflüssen und können sich dadurch verändern. Eine Anprobe oder Messung am Nachmittag und Abend lohnt sich, da die Füße dann etwas länger und breiter sind, um die ideale Passform festzustellen. Hinweise zur Breite und eine Messschablone für die Schuhgröße zum Ausdrucken finden Sie auf unserer Website Größentabelle.

Welches Futter für den Winter?

Synthetik-Isolation

  • Vorteile:
    hohe Wärmeleistung, leicht, trocknet schnell, formstabil
  • Typischer Einsatz/ Einordnung:
    Winter-Hiking, Trekking, lange Touren

Fleece-Futter

  • Vorteile:
    weich am Fuß, schnell warm, relativ schnell trocknend
  • Typischer Einsatz/ Einordnung:
    City-Winter, Outdoor-Light, leichte Wintertouren

Woll-Futter / Woll-Mix

  • Vorteile:
    sehr gutes Fußklima, wärmt auch bei Restfeuchte, geruchshemmend
  • Typischer Einsatz/ Einordnung:
    wechselhafte Wintertage, Spaziergänge, Reisen

Lammfell / Shearling

  • Vorteile:
    maximale Wärme, sehr weiches Tragegefühl
  • Typischer Einsatz/ Einordnung:
    starke Kälte, ruhige Einsätze, Winter-City

Filz-/Thermo-Innenschuh (Liner)

  • Vorteile:
    starke Isolation, oft herausnehmbar zum Trocknen
  • Typischer Einsatz/ Einordnung:
    Schneestiefel, lange Kälteperioden

Der komfortable Outdoorschuh, eine Frage des Einsatzzwecks

Neben der Schuhbreite (schmal, normal, weit) und dem Futter sind vor allem die Laufsohle und das innenliegende Fußbett von entscheidender Bedeutung für den Komfort eines Outdoorschuhes. Dicke Sohlen dämpfen die Schritte besser als dünne, sind dadurch aber auch weit vom Gefühl für den Boden entfernt. In der kalten Jahreszeit, bei langen Touren und steinigen Wegen ist dies ein Vorteil. In technischen Terrains mit kurzen Klettereinlagen, dem Übersteigen von Unterholz oder auf weichen Böden machen sich dagegen etwas dünnere Sohlen bezahlt, die gleichzeitig flexibler sind, Dünnere Sohlen machen den Schuh leichter, geben aber auch weniger Dämpfung auf langen Strecken. Haben Sie deshalb, bei der Wahl des Schuhs, immer den Einsatzzweck und die Jahreszeit im Auge. Das Fußbett gibt auch Dämpfung und ist meist schon beim ersten Einstieg in den Schuh ein "Hot oder Schrott"-Kriterium. Memory Foam Einlagen werden durch ihre gute Anpassung und weiche Struktur immer beliebter. Für kurze, leichte Tagestouren sind sie gut geeignet und kaum im Komfort zu schlagen. Ihnen fehlt durch ihre Weichheit jedoch der stützende Faktor, der sich mit Gepäck und langer Wegstrecke in einer starken Ermüdung der Füße negativ bemerkbar macht. Hier spielen klassische, leicht vorgeformte Decksohlen (arch-support) ihre Stärken aus und sind bei langen Strecken und mehrtägigen Etappen die beste Wahl, um Performance zu bieten und ihre Gelenke zu schonen.


Auch die Jahreszeit, in der der Schuh getragen werden soll, spielt eine Rolle. Wasserfeste, atmungsaktive Schuhe sind an heißen Sommertagen kein Garant für gutes Fußklima. Die Atmungsaktivität von Outdoorschuhen ohne Tex-Membran ist meist deutlich höher und wirkt sich an warmen Tagen positiv aufs Fußklima aus. Die beste Belüftung erzielt eine Outdoorsandale ohne Zehenkappe. Wenn die Strecke ohne große Hindernisse und steinige Geröllpisten ist lohnt sich die luftige Fußfreiheit, um sich besser zu fühlen. Wählen Sie also ihren Outdoor-Damenschuh nach Jahreszeit, Streckenverlauf und -länge, sowie Ihrem eigenen Geschmack, um lange Freude an ihm zu haben.

Welcher Schuhtyp passt am besten?

    • Einsatzbereich:
      warme Temperaturen, Reisen, leichte Outdoor-Aktivitäten
    • Bodenbeschaffenheiten:
      feste Wege, Stadt, Schotter, trockenes Gelände
    • Profil (Orientierung):
      flach (ca. 2–3 mm) – für Grip auf festen Untergründen
    • Einsatzbereich:
      Tageswanderungen, Alltag-Outdoor, schnelle Touren, Sommer-Hiking
    • Bodenbeschaffenheiten:
      Waldwege, Schotter, leichte Trails, moderat unebenes Gelände
    • Profil (Orientierung):
      mittel (ca. 3–4 mm) – Allround-Grip auf gemischtem Terrain
    • Einsatzbereich:
      Trekking, Mehrtagestouren, anspruchsvolle Trails, Rucksacktouren
    • Bodenbeschaffenheiten:
      unebenes Terrain, Wurzeln, steinige Pfade, Geröll, weicher Untergrund
    • Profil (Orientierung):
      kräftig (ca. 4–5+ mm) – maximaler Halt auf losem oder nassem Boden